Die 1978 in Valence/Frankreich geborene
Nora Cismondi studierte Oboe bei Cesar
Onibene und gewann Preise bei internationalen
Wettbewerben in Brüssel und Verona bereits im
Alter von 11 Jahren. Mit 15 Jahren besuchte sie
das Nationalkonservatorium in Lyon und trat ein
Jahr später, 1994, in das Conservatoire National
Superieur de Musique in Paris ein. Dort studierte
sie bei J. Tys, J.L. Capezzali und M. Bourgue, bei
dem sie auch ihr Diplom erlangte, nachdem sie
Preise in den Fächern Oboe und Kammermusik
erworben hatte.

Während ihrer Zeit am Konservatorium hatte sie
Gelegenheit, als Mitglied im European Youth Orchestra
von 1994 bis 1996 erste Orchestererfahrungen zu
sammeln und das unter so herausragenden Dirigenten
wie Bernard Haitink, Vladimir Ashkenazy und Mstislav
Rostropowitsch.

Nora Cismondis künstlerische Qualitäten trugen ihr 1998 die Berufung als erste Solo-Oboistin an die Nationaloper Paris ein. Diese Position bekleidete sie bis 2005, als sie zur ersten Solo-Oboistin an das Orchestre National de France unter der Leitung des Dirigenten Kurt Masur berufen wurde. Als Gastoboistin ist sie darüberhinaus von einer Reihe berühmter Orchester eingeladen worden, darunter dem Budapest Festival Orchestra, den Münchener Philharmonikern, dem Mahler Kammerorchester oder dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

Nora Cismondi ist Preisträgerin bei einer Reihe herausragender internationaler Oboenwettbewerbe, darunter beim Prager Frühling 2001, beim Internationalen Oboenwettbewerb Toulon 2002 und beim ARD-Wettbewerb München, ebenfalls 2002.





zurück
Nora Cismondi
Oboe
Solo-Oboistin des Orchestre National de France -
Preisträgerin der Wettbewerbe in München (ARD), Prag (Prager Frühling) und Toulon
Nora Cismondi, Oboe