Die noch
junge Geigerin Liza
Ferschtman
wird bereits
als eine der markantesten
Künstlerinnen ihrer Generation beachtet.
Ihre
Auftritte sind bekannt für ihre Leidenschaftlichkeit,
gepaart mit
intellektuellem Anspruch.
In den
zurückliegenden Spielzeiten ist Liza Ferschtman mit
allen wichtigen niederländischenOrchestern wie Royal
Concertgebouw Orchestra,
Amsterdam Sinfonietta und der
Rotterdam
Philharmonie, aberauch mit der Prager
Philharmonie,
Liszt Chamber Orchestra,
Chamber Orchestra of South Africa,
Slovenian Radio, demSchleswig Holstein Festival Orchester und
dem
Israel Symphony Orchestra aufgetreten; sie hat mit
Dirigenten wie Leonard Slatkin, Lev Markiz, Lawrence Renes,
Jaap van Zweden,
Frans Brüggen, Ed Spanjaard, Thierry Fisher,
Mendi Rodan, Christoph vonDohnányi and Shlomo Mintz
zusammengearbeitet.
In der
Saison 2005/06 hat sie, zusammen mit dem Pianisten
Inon Barnatan im Amsterdamer
Concertgebouw den kompletten
Zyklus von Beethovens Violinsonaten aufgeführt,
mit großem
Kritikerlob bedacht und vom Funk aufgezeichnet. In der Saison
2008
/09 wurde der Zyklus in Italien aufgeführt. Weitere Highlights
in zurückliegenden
Spielzeiten: ein Freiluftkonzert vor 20 000
Zuhörern und Fernsehübertragung
sowie ein weiteres, vom Fernsehen
übertragenes Konzert im großen Saal des
Amsterdamer Concertgebouw
zum 10. Jahrestag seiner beliebten Sonntagsserien.
Die Tochter russischer Musiker begann ihre Violinausbildung mit fünf Jahren bei
Philipp Hirschhorn. Anlässlichder schon früh absolvierten Meisterklassen bei Yvry Gitlis, Igor Oistrach und Aaron Rosand wurde gleich ihre außerordentliche Begabung erkannt. Bis 1998 studierte sie bei Herman Krebbers am Amsterdamer Konservatorium, danach bei Ida Kavafian am berühmten Curtis Institute of Music in
Philadelphia und bei David Takeno in London.
Als passionierte Kammermusikerin tritt Liza Ferschtman regelmäßig in Frankreich,
Belgien, Deutschland, Großbritannien, Russland, der Schweiz und Österreich und bei Festivals wie Ravinia in Chicago, West Cork oder Prussia Cove in Cornwall auf. Im April 2006 hatte sie ihr New York Debut mit einem Recital mit Inon Barnatan. Aufgrund der außerordentlich guten Kritiken erfolgte unmittelbar eine Wiedereinladung für die nächste Saison.
Im August 2007 hat Liza Ferschtman die Nachfolge von Isabelle van Keulen als künstlerische Leiterin beim bedeutendsten niederländischen Kammermusikfestival, dem Delft Chamber Musical Festival, übernommen. Auftritte in der Saison 2007/08 mit Recitals mit ihrem Duopartner u. a. in den USA, Mexiko, Italien und natürlich den Niederlanden, dazu beim Risor Chamber Music Festival und beim Festival des Auryn Quartetts in Este/Italien sowie Orchesterkonzerte mit u.a. Rotterdam Philharmonic Orchestra, Residentie Orchestra, Radio Chamber Orchestra, Concertgebouw
Chamber Orchestra und Slovenia Radio Orchestra. Später ist eine Tournee durch Mexiko und China geplant.
Im Sommer 2008 hat Liza Ferschtman im Rahmen der Sommerkonzerte des Concertgebouw Amsterdam ein Mini-Festival gestaltet mit zwei Kammerkonzerten und zwei Orchesterkonzerten – inzwischen ein vielbeachtetes Festival.
Ihre erste Solo-CD mit Werken von Franck, Strawinsky, Debussy, Poulenc und
Tschaikowsky ist in mehreren Fachmagazinen mit großem Lob aufgenommen worden. Die zweite, ebenso gut aufgenommene CD mit dem Pianisten Inon Barnatan (Schubert) ist 2007 bei Challenge Records herausgekommen. Mit dem Orchester der Stadt Frankfurt/Oder ist eine Aufnahme der Violinkonzerte des niederländischen
Komponisten Julius Röntgen vorgesehen.
Am 24. November 2006 erhielt Liza Ferschtman den Dutch Music Award, die
höchste Auszeichnung für Musiker der Niederlande.
