Kersten McCall begann seine flötistische Ausbildung mit
neun Jahren. Seine Lehrer waren Felix Renggli, Renate
Greiss-Armin und Aurèle Nicolet. Wichtige Anregungen
bekam er aber auch durch Kurse bei Barthold Kujken.
Die Tatsache aber, als Sohn eines Komponisten im
Neue-Musik-Mekka Donaueschingen aufzuwachsen,
erklärt vielleicht seine besondere Liebe zur Zeit-
genössischen Musik. 1995 gründete er das ensemble
„est!est!!est!!!“, das mit originellen Programmen und
Dramaturgien für neue Musik auf sich aufmerksam
machte, so beim Internationalen Wettbewerb für junge
Kultur Düsseldorf (1.Preis) oder beim Deutschen
Musikwettbewerb.

Als Solist profilierte sich Kersten McCall schon sehr früh durch den Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“, den er in allen Altersklassen gewann. Fortgesetzt wurde dies durch Preise beim Wettbewerb Prager Frühling (2.Preis), dem Musikwettbewerb der ARD (3.Preis) und schließlich durch den ersten Preis beim renommierten Internationalen Flötenwettbewerb in Kobe.

Kersten McCall war von 1997 an Soloflötist des Rundfunk-Sinfonieorchesters Saarbrücken, bis er schließlich 2005 Soloflötist des Königlichen Concertgebouw Orchesters Amsterdam wurde.

Zu seinen Kammermusikpartnern zählen die Harfenistin Maria Graf, die Pianisten Jana Peäske und Maria Olikainen, der Saxofonist Sascha Armbruster, das Linos-Ensemble, dem er als Mitglied angehört, die Concertgebouw Chamber Soloists und natürlich est!est!!est!!!. Zudem war er Gast beim Scharoun-Ensemble und dem Ensemble Contrechamps.

Als Solist war er Gast bei den Orchestern von Rostock, Konstanz, Heilbronn (Kammerorchester), Münster, Saarbrücken (RSO), Aachen, Kobe und Mexico City. Als Kammermusiker bereiste er Japan, Korea, Indien, Pakistan, Bangladesch, Russland und Brasilien.

Kersten McCall unterrichtet am Königlichen Konservatorium in Den Haag und lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Amsterdam.



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Kersten McCall,
Flöte
Kersten McCall, Fürstensaal Classix Kempten