Stefan Tönz wuchs in Wien und Zürich auf.
Im Alter von sieben Jahren erhielt er seine
ersten Violinstunden bei Hanna Wieser.
Während seiner Ausbildung empfing er
entscheidende Impulse von Françoise und
Sandor Zöldy, letzterer Mitglied des legendären
Végh-Quartettes, Herman Krebbers, langjähriger
Konzertmeister des Concertgebouw Orchesters
Amsterdam, sowie von Valery Klimov, Schüler David
Oistrachs. Auch die Arbeit mit Nathan Milstein hatte
großen Einfluss auf sein Spiel.
Internationale Preise erhielt er bei namhaften Wettbewerben in Genf (CIEM) und Florenz. Seither spielte er mit Orchestern wie der Academy of St.Martin-in-the-Fields, Tonhalle Orchester Zürich, Berliner Rundfunkorchester, RAI-Orchester Turin, Orchestre de la Suisse Romande, Orchestra della Svizzera Italiana, mit den Symphonieorchestern von Basel, Bern, Luzern, St. Gallen, Biel und Winterthur, World Youth Orchestra, Staatliches Symphonieorchester Lissabon, National Symphony Orchestra of Ireland, Stavanger Symphonie Orchestra, mit den Kammerorchestern von München, Zürich, Prag und Lausanne, ferner mit dem Belgischen Kammerorchester, Oslo Camerata, Wiener Kammerphilharmonie und den Festival Strings Lucerne, unter Dirigenten wie Sir Neville Marriner, Dimitri Kitajenko, Christoph Poppen, Jonathan Nott, Mario Venzago, Gerhard Markson, Alexander Vedernikov, Eliahu Inbal, Armin Jordan und Kurt Masur.
Stefan Tönz trat beim Lucerne Festival, Schleswig-Holstein-Musikfestival, Internationalen Kammermusikfestival Stavanger sowie Festival de Musica de
Canarias auf.
Neben seiner solistischen Tätigkeit ist Stefan Tönz ein gefragter Kammermusiker. So trat er mit Künstlern wie den Cellisten Truls Mørk, Christian Poltéra, Sol Gabetta
und Jan-Eric Gustafsson, den Bratschisten Lars Anders Tomter und Christoph Schiller, den Pianisten Stephen Bishop Kovacevich, Gérard Wyss und Oliver Triendl, den
Klarinettisten Charles Neidich und Eduard Brunner sowie dem Trompeter Immanuel Richter auf. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn zudem mit dem Pianisten Oliver Schnyder, welche in den letzten Jahren zu zahlreichen Auftritten führte.
Stefan Tönz hat diverse CDs mit einem breiten Spektrum an Werken aufgenommen. Darunter finden sich Komponisten wie Camille Saint-Saëns (3. Violinkonzert, beide Sonaten), Felix Mendelssohn (Doppelkonzert für Violine und Klavier), Kurt Weill (Violinkonzert), Egon Wellesz (Suite für Violine und Kammerorchester), Rudi Stephan (Violinkonzert), August Pott (Violinkonzert), Ernst Toch (Divertimento für Violine und Violoncello), Karl Amadeus Hartmann (“Concerto funèbre“ für Violine und Streichorchester) und David Philip Hefti (“Diarium“ für Violine solo, “Miroirs“ für Violine und Klavier).
In näherer Zukunft wird das ihm gewidmete Violinkonzert “Arepo“ sowie das Duo für Violine und Trompete “Dedicatio α“ von David Philip Hefti (*1975) auf CD erscheinen.
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Stefan Tönz
Violine